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Orgel St. Martins Kirche Holle

Kirchenfenster St. Martins Kirche, Holle (es)

Einfach Heiraten 2026

Nachricht Schellerten, 26. Juni 2026

So viel Liebe, so viel Segen!

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Manche Tage bleiben lange im Herzen. Der 26. Juni 2026 war so ein Tag.

500 kleine bunte Papierherzen säumten den Weg zur Kirche. Bunte Bänder wehten im Wind. Sommerblumen schmückten die Tische. Paare wurden herzlich willkommen geheißen. Im Pfarrgarten wurde gelacht, angestoßen und gefeiert. Musik erfüllte Kirche und Kirchgarten.

Am 26. Juni fand „Einfach Heiraten“ in Schellerten statt – als Teil der bundesweiten Aktion der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Kirchenregionen Schellerten, Söhlde und Holle freuten sich über 23 Paare, die an diesem Tag den Weg nach Schellerten fanden – neun von ihnen ließen sich kirchlich trauen, weitere 14 ihre Beziehung segnen. Bundesweit waren es an diesem bislang heißesten Wochenende des Jahres rund 5.000 Paare, die im Rahmen der Aktion an 370 Orten Gottes Segen für ihre Liebe empfingen.

Gemeinsam mit sieben Hauptamtlichen aus den drei beteiligten Regionen Schellerten, Söhlde und Holle, drei Musiker:innen und über 20 Ehrenamtlichen wurde geliebt, gelacht, gefeiert und gesegnet.

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Was diesen Tag so besonders gemacht hat, lässt sich nur schwer in Zahlen und Worten ausdrücken. Es war die Atmosphäre. Die Herzlichkeit. Die Liebe zum Detail. Das Gefühl, dass jede und jeder willkommen ist.

Da waren Paare, die auf viele Jahre gemeinsamer Geschichte zurückblickten und nun die Gelegenheit nutzten, sich kirchlich trauen zu lassen oder nach all der Zeit noch einmal um Gottes Segen zu bitten. Ein Paar wünschte sich Segen für seine Verlobung, ein anderes hatte extra noch wenige Wochen zuvor standesamtlich geheiratet, um bei „Einfach Heiraten“ kirchlich getraut zu werden. Wieder ein anderes Paar feierte seinen 35. Hochzeitstag mit uns und eines erbat Gottes Segen zum 20-jährigen Beziehungsjubiläum – nach schweren letzten Jahren, die beide gemeinsam durchgestanden hatten. Mal war es die Frau, die mit der Segnung überrascht wurde, mal der Mann. Und ein Paar wurde von den eigenen Trauzeuginnen überrascht. Jedes Paar brachte seine eigene Geschichte mit. Eins hatten sie alle gemeinsam: Sie wünschten sich Gottes Segen.

 

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Das ganze Team

Die Stimmung des Tages lebte von den vielen kleinen Dingen: Das farblich abgestimmte Dekokonzept, das sich durch die ganze Gestaltung zog. Die Torte, die für jedes einzelne Paar liebevoll dekoriert wurde. Die Musiker:innen, die mit einem Lied genau den Ton trafen, den ein Moment gerade brauchte, und Herzen berührten, die das vielleicht gar nicht erwartet hatten. Und mittendrin ein Team, das den ganzen Tag über ein Lächeln auf den Lippen hatte, obwohl die Hitze stand und die Stunden lang wurden. „Ihr seid ein super tolles Team“, schrieb eines der Paare später. „Kreativ, herzlich, liebevoll und mit wunderbaren Ideen.“

 

 

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MusikerInnen

Manche Paare kamen zu zweit, ganz allein mit sich und dem Moment, als gäbe es in diesem Augenblick nur sie beide. Andere brachten die ganze Familie mit, Freunde, Kinder, die durch den Garten liefen. Menschen hielten sich an den Händen, lächelten einander liebevoll an und manchmal flossen Tränen der Rührung. Da waren strahlende Augen, herzliche Umarmungen, geflüsterte Liebesversprechen. Ein Paar erzählte hinterher: „Danke für die wunderschöne Trauung, die herzlichen Worte, die mitten ins Herz getroffen haben.“

Schellerten war an diesem Tag nur ein Ort unter vielen, an denen die Liebe gesegnet wurde. Und doch fühlte es sich für alle, die dabei waren, wie der Mittelpunkt der Welt an. Vielleicht, weil Gott mitten unter uns wirkte.

Das Hauptamtlichen-Team ist noch immer beseelt von diesem Tag. An diesem Tag kam so vieles zusammen, was wir uns für die Zukunft der Kirche wünschen: Sorgfalt und Leichtigkeit gleichzeitig, Zusammenarbeit über Grenzen hinweg, offene Türen und Herzen für die Menschen, Raum für das Unplanbare, viele helfende Hände, ganz viel Herz und ganz viel Segen.

Am Ende bleibt vor allem eines: Dankbarkeit. Dankbarkeit für all die Ehrenamtlichen, Musiker:innen, Küster:innen und Sekretärinnen, die Zeit, Kraft und Ideen geschenkt und den Tag mit Leben und Freude gefüllt haben. Dankbarkeit für das Wirken und Vorbereiten im Hintergrund. Dankbarkeit für unser Hauptamtlichen-Team, in dem es möglich ist, solche großen Projekte zu realisieren. Dankbarkeit für die vielen kleinen und großen Goldmomente, die uns noch lange im Herzen und im Gedächtnis bleiben werden. Und ganz besonders große Dankbarkeit für die 23 Paare, die uns – unserer Idee, unserem Tun, diesem Tag – so viel Vertrauen geschenkt haben.

„Hut ab vor dem ganzen Orga-Team“, schrieb eines der Paare. „Es hat unsere Erwartungen weit überschritten. Danke dafür!“ Wir sagen es gerne zurück: Danke, dass ihr diesen Tag mit uns geteilt habt!

Und falls es nächstes Jahr eine neue Auflage von „Einfach Heiraten“ gibt – ein Paar hat schon den passenden Rat für alle, die noch unsicher sind: „Einfach machen! Es ist so eine schöne Erfahrung, in genau so einem kleinen Rahmen zu heiraten.“

So beseelt und erfüllt, wie wir an diesem Abend nach Hause gegangen sind, bleibt für uns vor allem eine Hoffnung: Dass der Segen dieses Tages die Paare noch lange auf ihrem gemeinsamen Weg begleitet.

 

Miriam Knüsting